Mobil vor Ort


Eigenes Fahrzeug
Grüne Versicherungskarte nicht vergessen. Das Hauptwegenetz wurde schon gehörig ausgebessert, vieles ist noch im Bau. Insgesamt ist der Zustand des Straßennetzes aber weiterhin unzureichend, und stellt eine besondere Belastung für das Eigengefährt dar. Polizeikontrollen sind recht häufig, aber grundsätzlich freundlich und korrekt. Wer sich an die Regeln hält, wird auch nicht behelligt. In jedem Fall gewöhnungsbedürftig ist das Verkehrsgeschehen: halbwüchsige Geisterfahrer, die sich Wettrennen liefern; Schlaglöcher; liegen gebliebene Fahrzeuge, Fußgänger oder Esel auf dem Seitenstreifen der Autobahn. Da Verkehrsschilder häufig fehlen oder unsinnig platziert sind, sollte man sich als Ortsfremder nur äusserst umsichtig über Albaniens Straßen bewegen. Entlang der Hauptstraßen reihen sich zahllose Tankstellen, bei den Großtankstellen stimmt auch die Qualität des Treibstoffs.


Taxis
Wer über den Flughafen in Rinas/ Tirana einfliegt, und weiter nach Tirana-Stadt will, wird sich zunächst ein Taxi für ca. 25 - 30 Euro nehmen (alternativ: Mietwagen). Die Taxipreise sind auf dieser Strecke etwas höher als anderswo im Land, für westliche Verhältnisse sind die Taxipreise insgesamt in Anbetracht der Benzinpreise aber akzeptabel. Hin und wieder ist das Taxi auch die einzige Option, um zu bestimmter Zeit von A nach B zu kommen. In praktisch jedem Ort gibt es eine Taxi-Sammelstelle, meist direkt im Zentrum. Kaum ein Taxi, auch nicht in Tirana, ist mit Taxometer ausgestattet, deshalb den Preis besser im voraus verhandeln. Nur die gelben Taxis sind tatsächlich lizensiert, dafür auch ein wenig teurer.


Autovermietung
Die großen internationalen Autovermieter haben ihre Vertretungen in Tirana eröffnet: Avis, Europcar, Hertz, Sixt. Diese sind auch direkt am Mutter-Tereza- Flughafen vertreten. Pro Tag ist mit mindestens 50,- Euro zu rechnen. TIPP: Wer sich das Selbstfahren auf Albaniens Straßen ersparen will, sollte sich zu vergleichbaren Preisen lieber per Taxi (mit ortskundigem Fahrer) fortbewegen.


Kollektive Verkehrsmittel
Neben Taxi und Autovermietung gibt es in Albanien noch verschiedene Busfahrzeuge als alternative Reisemittel. Die Stadtbusse sind oft abgenutzt und heruntergekommen. Sie fahren langsam, sind aber dafür billig (Stadtbus in Tirana pro Fahrt 20 Lek/ 16ct, zu bezahlen im Bus). In Tirana sind die Minibusse (sog. "Furgons") vorzuziehen. Sie sind nur unwesentlich teurer als die Stadtbusse, und auf den gleichen Routen unterwegs.

Auch über Land sind die "Furgons" die schnellere, und flexiblere Wahl im Vergleich zum Linienbus, wenn auch nicht immer die bequemere. Bei längeren Strecken muss eventuell öfter umgestiegen werden. Sie als Sammeltaxis zu beschreiben, hiesse etwas zu hohe Erwartungen an den Reisekomfort zu wecken, da der Chauffeur versuchen wird, jede freie Lücke im Wagen noch mit Fahrgästen zu füllen. Auch preislich stehen die Minibusse dem Großbus deutlich näher als dem Taxi. Wer Tirana per Minibus erreicht, muss schon relativ bald aussteigen, da sie nicht bis ins Zentrum vorfahren dürfen. Entsprechend gibt es in Tirana für die verschiedenen Zielorte der Minibusse auch unterschiedliche Abfahrtstellen.


Eisenbahn
Es gibt tatsächlich noch die Eisenbahn aus den Zeiten kommunistischer Blüte, die mit viel Arbeiterschweiß und Sondereinsätzen der "Freiwilligen" letztlich einen weiteren Schritt nach vorne symbolisiert hat. Heute kommt sie einem schrecklich langsam vor, sie ist veraltet, unzuverlässig und unbequem. Wer es nicht lassen kann, soll die Fahrt von Tirana bis Durres versuchen (zurück per Bus oder Furgon.

Geldwechsel und Währung
Nationale Jahreszeiten